Zusammenhang von Fibromyalgie und CMD

Laut einer wissenschaftlichen Studie aus dem Jahre 2007 (Leblebici et al) haben 52% aller CMD Patienten eine (diagnostizierte) Fibromyalgie und 80% aller Fibromyalgiepatienten hatten auch eine CMD. Dr. Prabu Raman (CMD-Spezialist aus America) geht davon aus, dass Fibromyalgie ein Ausdruck von Symptomen generalisierter muskulo-skelettaler Dysfunktionen und Kompensationsmechanismen der Körperhaltung als Resultat einer CMD darstellt. Bei einem Vortrag auf dem 17. internationalen ICCMO-Congress in München stellte er mehrere Patientenfälle vor, bei denen die Beschwerden von bislang therapieresistenten Fibromyalgie-Patienten mittels einer CMD-Therapie deutlich reduziert bzw. geheilt wurden.
Fazit:
Wenn Sie an Fibromyalgie leiden, sollten Sie mit einem auf neuromuskuläre Zahnheilkunde spezialisierten Zahnarzt sprechen (also mit uns). Sie haben gute Chancen, dass er ihnen helfen kann!

2 Antworten auf „Zusammenhang von Fibromyalgie und CMD“

  1. Fibromyalgie ist eine Ausschlußdiagnose und häufig durch eine dauerverspannte Gesichtsmuskulatur verursacht. Gelingt eine Harmonisierung der inneren- und äuseren Gesichtsmuskulatur, wird also die Spannungsproblematik verbessert oder aufgelößt, bestehen gute Außsichten, dass atypische Gesichtsschmerzen verschwinden oder wenigstens reduziert werden. Verwunderlich finde ich, die neuromuskulären Zusammenhänge sind erkannt aber es fehlt der Hinweis, dass myofunktionelle Therapie (Logopäde) dessen Kernkompetenz es ist neuromuskuläres Lernen zu unterstützen, als Therapie nicht erwäht wird. Die innere Gesichtsmuskulatur (Zunge / Mundbodenmuskulatur) ist der Schlüssel, nur mit einem brauchbaren Schluckmuster, Zungenverhalten ist eine Entspannung der Gesichtsmuskulatur möglich. Man braucht die Zunge um die natürliche Ruhelage zu steuern und wieder zu erlernen. Ohne Ruhelage keine Entspannung.

    1. Hallo Herr Vogel,

      die Aussagen habe ich einer zahnmedizinischen Fachzeitschrift entnommen. Mit dem Relaktor habe ich aber persönlich bisher keine Erfahrungen. Auch ich versuche komplementäre Methoden mit in meine CMD-Therapie mit einfliessen zu lassen (Physiotherapie, Orthopädie, Logopädie, Funktionskieferorthopädie, etc.). Auch bin ich stets bestrebt, den Patienten Mittel und Wege aufzuzeigen, sich selbst zu helfen und sich nicht von (Zahn-)Ärzten abhängig zu machen. Ihren Ausführungen kann ich voll und ganz zustimmen!

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. Achim Schmidt

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